Klangerzeugung

Die Celesta-Mechanik

Schiedmayer baut heute weltweit als einzige Firma das Instrument Celesta nach den Vorgaben seines Erfinders Victor Mustel.

Nur bei den Schiedmayer Instrumenten wird die von Mustel konzipierte bzw. im Patent vorgegebene Celesta-Mechanik verwendet:

  • Durch Tastendruck wird der Filzhammer ausgelöst.
  • Der Filzhammer schlägt von oben auf die Klangplatte aus Stahl.
  • Unter der Klangplatte befindet sich der Resonator aus Holz.

Nur diese Mechanik bzw. Klangerzeugung kann den bekannten, einzigartigen Celesta-Klang erzeugen.

Es gibt Tastenglockenspiele anderer Hersteller, die entweder eine Klaviermechanik (Klangplatten werden von der Seite angeschlagen) oder eine Flügelmechanik (Klangplatten werden von unten angeschlagen) benutzen. Damit können diese Instrumente nicht als Celesta bezeichnet werden, was aber fälschlicher- und  irreführenderweise getan wird.

Bauartbedingt entfalten Instrumente mit derartiger Klavier-/Flügelmechanik nicht den typischen und einzigartigen Celesta Klang nach den Vorgaben des Erfinders Victor Mustel.

Schiedmayer benützt zwar eine Klaviatur mit Standard-Flügelteilung, aber keine Flügelmechanik.

Die Celesta-Mechanik

Durch Drücken der Taste wird der Filzhammer ausgelöst, der von oben auf die Klangplatte schlägt.
Unter der Klangplatte befindet sich der Resonator aus Holz.

Animation Celesta-Spielwerk

Resonatoren

Der Resonator ist der eigentliche Tonträger in der Celesta. Er ist aus hartem, lange abgelagertem Buchenholz gefertigt, und somit Garant für die exzellente Tragfähigkeit des Tones.

Celesta Resonatoren

Klangplatten

Der nach unseren Bedürfnissen eigens angefertigte Klang-Stahl wird genauestens auf Länge und Dicke gearbeitet, um damit den unverwechselbaren Celesta-Klang unserer Instrumente zu erreichen.

Die Standardstimmung ist 442 Hz. Alle Instrumente sind auch in anderen Tonhöhen lieferbar.

Stimmung der Klangplatten